Kategorien Aufsätze und Beiträge
Veröffentlicht Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte Band 86 (2023)
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„Alles, was sich auf die Geschichte Bayerns bezieht, soll hier eine Stätte finden“, so die Definition von Aufgabe und Zielsetzung der Zeitschrift im Vorwort des ersten Heftes 1928. Mit ihrer Gründung ein Jahr nach der Errichtung der Kommission sollte ein zentraler „Sammelpunkt“ für alle Facetten bayerischer landesgeschichtlicher Forschung und Darstellung geschaffen werden. „Wissenschaftlichkeit“ war die Voraussetzung für die Aufnahme von Aufsätzen und Abhandlungen in die Zeitschrift. Buchbesprechungen sollten „kritischer Art“ sein und „womöglich selbst zu weiteren wissenschaftlichen Fortschritten verhelfen“. In einer alljährlichen bayerischen „literarischen Rundschau“ sollte darüber hinaus die landesweite Beschäftigung mit der Heimat, mit Bayern und seinen Landesteilen aufgezeigt und umfassend dokumentiert werden. Diesen durch ihren ersten Schriftleiter Geheimrat Georg Leidinger bei der Gründung formulierten Leitlinien ist die Zeitschrift bis heute im wesentlichen unverändert treu geblieben.

Inhaltsverzeichnis

Ortsnamenforschung – Perspektiven und Kritik
ANDREA WEBER, Zur zeitlichen und sprachlichen Verortung von bayerischen Toponymen

HANS KRAWARIK, Die -ing-Orte Bayerns zwischen Isar und Inn. Studien zu ihrer Zeitstellung im Mittelalter

HARALD BICHLMEIER/WOLFGANG JANKA, Zur slawischen Siedeltätigkeit in Nordbayern aus ortsnamenkundlicher Sicht. Eine kritische Besprechung von Veröffentlichungen Joachim Andraschkes

DOROTHEA FASTNACHT, Der Ertrag des Historischen Ortsnamenbuches von Bayern am Beispiel „Erlangen“

DOROTHEA FASTNACHT, Vom Norinberc nach Nürnberg. Zur Herkunft der Ortsnamen auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg

SARAH RATHGEB/JOHANN WELLNER, Erfassung der bayerischen Ortsnamen in ihrer mundartlichen Variation